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Eine weniger gute Idee: Der Revolving Kredit
Auch wenn sich der Name martialisch anhört, ein Revolving Kredit hat nichts mit dem Wilden Westen zu tun, höchsten mit einer gewissen Goldgräberstimmung bei den Banken und Kreditinstituten. Von einem Revolvingkonto wird gesprochen, wenn das Konto die meiste Zeit des Jahres sich im Soll befindet. Das kann darauf zurückgehen, dass dieses Konto mit einer Kreditkarte kombiniert ist. In gewisser Weise stellt ein solches Konto einen Kredit dar. Bis zu einem bestimmten Betrag räumt die Kreditkartenfirma dem Karteninhaber einen Kredit ein. Dafür muss er Zinsen und Gebühren zahlen. Manche Verbraucher benutzten ihre Kreditkarte zu sorglos und befanden sich plötzlich mit einem großen Sollbetrag konfrontiert. Oft war es für die Kunden sehr schwer dieses Minus wieder zum vereinbarten Termin auszugleichen. Manchem Kunden war dies eine Lehre und so wurde mit dem Plastikgeld umsichtiger umgegangen. Die Kreditkarten ausgebenden Institute bewerben derzeit verstärkt die Möglichkeit den Fehlbetrag in festgelegten Raten auszugleichen. So können von 50 Prozent bis fünf Prozent des Minus auf dem Kreditkartenkonto nach und nach ausgeglichen werden. Eigentlich eine feine Sache könnte man meinen. Doch dieser revolvierende Kredit hat einige erhebliche Nachteile! Verbraucher die beispielsweise meinen, dass sie mit einer monatlichen Rate von 20 Prozent ihr Kreditkartenkonto in fünf Monaten ausgeglichen haben, begehen einen großen Denkfehler. Mit jeder Rate müssen die Kreditkarteninhaber nicht nur die 20 Prozent des Sollbetrages begleichen, es werden auch Zinsen fällig und die fallen teilweise sehr hoch aus. Bei manchen Kreditkartenfirmen können dafür über 20 Prozent an Zinsen anfallen. Dies ist kein Wucherzins, sondern legal! Dadurch verlängert sich die Rückzahlung teilweise erheblich. Je geringer die monatliche Rate in Prozent angesetzt wurde, umso länger dauert es, bis das Soll ausgeglichen ist. Besonders bei längeren Zeiträumen machen sich die sehr hohen Zinssätze negativ bemerkbar. Um nicht in eine Schuldenfalle zu geraten, sollen sich die Verbraucher Alternativen überlegen, mit denen sie das Kreditkartenkonto ausgleichen können.
Investitionskredite: Gut für die Wirtschaft!
Bei einem rapiden Rückgang der Nachfrage von Konsumenten und der Wirtschaft ist es wichtig, dass die mit entsprechenden Krediten eine Volkswirtschaft wieder belebt wird. In diesem Fall nehmen die Banken eine sehr wichtige Rolle im Ablauf einer Gesamtwirtschaft ein. Ohne Kredite die für Investitionen bereitgestellt werden, können Unternehmen nichts in neue Anlagen und Techniken anlegen. Wichtig dabei sind die Signale des Staates und der Zentralbanken. Unternehmen werden in Krisenzeiten nur zusätzliche Kredite aufnehmen, wenn diese zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden. Ansonsten ist das Risiko für die Investoren zu groß, da die äußeren wirtschaftlichen Umstände alles andere als optimal sind.
Mit Investitionskrediten werden hauptsächlich Wirtschaftsgüter beschafft, die langfristig dem Unternehmen dienen. Um Verbrauchsstoffe, Betriebsmittel und durchlaufendes Material zu finanzieren werden Investitionskredite nicht vergeben, In den meisten Fällen entspricht die Laufzeit eines solchen Kredites, der geplanten Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes. Vor allem für Unternehmer die den Investitionskredit für die Anschaffung einer Maschine verwendeten, besteht dadurch die Möglichkeit, dass sich diese Investition wieder amortisiert. Aus diesem Grund weichen die Laufzeiten für unterschiedliche Investitionskredite voneinander ab. Wird eine Anlage aufgrund des technischen Fortschrittes nur fünf Jahre genutzt, ist die Laufzeit des Investitionskredites entsprechend. Bei einer voraussichtlichen Nutzung einer Anlage von 15 Jahren, ist die Kreditlaufzeit länger. Investitionskredite werden nur in seltenen Fällen zur Finanzierung von Handelswaren ausgegeben. Diese Art von Krediten sind lediglich für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler gedacht, Privatpersonen können keine Investitionskredite aufnehmen. Ein weiteres wichtiges Merkmal dieser Finanzierungsform ist, dass sie strikt an einen bestimmten Zweck gebunden ist, Die Kreditinstitute, welch Investitionskredite vergeben, lassen sich aus diesem Grund detailliert Auskunft über die geplante Investition geben. Sie erstellen intern eine Berechnung, wie sich das Risiko dieses Kredites gestaltet und über die Amortisierung der fremd finanzierten Neubeschaffung. Im Kreditvertrag wird meistens der Verwendungszweck des Kredites fixiert. Zu den Sonderformen der Investitionskredite gehören die weitergeleiteten Kredite. Hierbei handelt es sich um Sonderprogramme von Bund und Ländern. So vergeben in deren Auftrag die Banken Investitionskredite beispielsweise für besonders umweltfreundliche Techniken.
Schuldscheindarlehen
Oft hört man den Begriff des Schuldscheines. Leider wird dieser Fachausdruck aus der Bankenbranche etwas inflationär benutzt. In vielen Fällen setzen selbsternannte Finanzexperten den Schuldschein mit einer Anleihe gleich. Was unrichtig ist. Die wenigsten Verbraucher wissen, wie ein Schuldscheindarlehen abläuft und welche Besonderheiten dieser Kredit hat. Die Darlehen welche mit einem Schuldschein vergeben werden, sind in aller Regel größere Kredite mit einer langen Laufzeit. Dabei dient der ausgestellte Schuldschein lediglich als Beweisurkunde für die Vergabe eines Darlehens. Weitere materielle Rechtswirkungen lassen sich aus dem Schuldschein nicht ableiten. Derzeit sind bei den großen Geldhäusern zwei Arten des Schuldscheindarlehens üblich: Beide Seiten, der Darlehensgeber und der Darlehensnehmer unterschreiben einen Darlehensvertrag. In diesem ist ausdrücklich eine Schuldanerkenntnis des Kreditnehmers enthalten. Bei diesem Darlehenstypen spricht man von einem schuldscheinlosen Schuldscheindarlehen. Weitaus üblicher ist es in der Praxis einen Schuldschein einseitig vom Kreditnehmer ausstellen zu lassen. Der größte Unterschied zwischen einem Schuldschein und einer Anleihe ist, dass die Anleihe ein Wertpapier darstellt. Der Schuldschein selbst dokumentiert lediglich das Vorliegen einer Forderung. Auch ohne den Schuldschein kann diese Forderung liquidiert gemacht werden.
Um ein Schuldscheindarlehen zu erhalten, muss der Kreditnehmer über eine entsprechend hohe Bonität verfügen. Der Kreditbetrag beläuft sich in den meisten Fällen auf mehrere Millionen Euro. In den meisten Fällen wird für ein klassisches Schuldscheindarlehen eine Laufzeit von zwei bis zehn Jahren vereinbart. Am Ende der Laufzeit eines Schuldscheindarlehens überwiegt die Tilgung. Für ein Schuldscheindarlehen werden feste Zinsen vereinbart, die sich an den Zinssätzen der Pfandbriefe orientieren. Trotzdem findet bei den Schuldscheindarlehen teilweise eine variable Verzinsung statt. Die Aussteller von Schuldscheinen sind in den überwiegenden Fällen öffentliche Haushalte. Der Bund, die Bundesländer und viele Kommunen nutzen die Möglichkeit einer langfristigen Finanzierung mit Schuldscheinen. Der Vorteil dieser Finanzierungsart liegt darin, dass ein Schuldscheindarlehen mit einer großen Flexibilität ausgestattet ist. Hier gibt es gewisse Parallelen zu einer Anleihe. Die Kreditgeber von Schuldscheindarlehen sind in den meisten Fällen ausländische oder inländische Kapitalsammelstellen. Auch deutsche Großbanken oder Versicherungsunternehmen beteiligen sich an der Vergabe von Schuldscheinkrediten.
Wie schützen Banken die Sicherungsgüter bei einem Kredit?
Einige Verträge über Kredite kommen nur zustande, weil die Kreditnehmer entsprechende Sicherheiten bieten können. In den meisten Fällen bleiben die als Sicherheiten im Kreditvertrag angegebenen Gegenstände im Besitz des Kreditnehmers. Der Vorteil für ihn ist es, dass er während der Kreditlaufzeit die Gegenstände weiterhin nutzen kann. Doch wie sichern können die Kreditgeber diese Sicherungsgüter schützen? Nach wie vor ist der Kreditnehmer der unmittelbare Besitzer. Dies bringt bestimmte Risiken für den Kreditgeber mit sich. Das Sicherungsgut wurde bereits, ohne wissen des Kreditinstitutes, als Sicherheit übereignet. Durch den zeitlichen Ablauf kann das Sicherungsgut an Wert verlieren. Eine Variante, die leider oft vorkommt, ist der Verkauf des Sicherungsgutes ohne dass der Kreditgeber davon informiert wurde. Ist der Gegenstand welcher als Sicherheit für einen Kredit bestimmt wurde, nicht zweifelsfrei bestimmbar oder gekennzeichnet, kann es zu einem Rechtsstreit kommen. Auch kann es vorkommen, dass das Sicherungsgut bereits vom Gesetz her als Pfand konfisziert wurde. Auch dann hat das Kreditinstitut keine Recht an dem Eigentum des Sicherungsgutes mehr. Handelt es sich bei einem Gegenstand zur Sicherung um einen wesentlichen Bestandteil eines Grundstückes, muss dafür ein Grundpfandrecht eingerichtet werden. Durch die Verbindung oder Vermischung mit anderen Gegenständen kann der Sicherungsgegenstand nicht mehr zweifelsfrei identifiziert werden.
Durch eine exakte Bezeichnung des Sicherungsgegenstandes wird dieser genau bestimmt. Somit kann der Kreditgeber sein Pfandrecht ausüben. Vor allem bei Automobilen oder Lastwägen empfiehlt es sich für den Kreditgeber, den Sicherungsgegenstand mit einer Kaskoversicherung zu versichern. Bei größeren Warenbeständen ist es sinnvoll, regelmäßig die übereigneten Bestände vor Ort zu überprüfen. Durch die Eintragung eines Eigentumsvorbehaltes kann der Kreditgeber seine Anwartschaft auf das Sicherungsgut entsprechend absichern. Durch den Eigentumsvorbehalt wird der Kreditgeber rechtlich betrachtet zum Eigentümer des Gutes zur Sicherung des Kredites. Eine weitere, präventive, Maßnahme zur Absicherung bei einer Sicherungsübereigung ist es, die Bonität des angehenden Kreditnehmers zu überprüfen. Ist bei der Auskunftei bekannt, dass der Kreditnehmer Probleme bei der Rückzahlung eines Kredites hatte, wird er von der Vergabe eines Kredites absehen müssen.
Welche Formen der Zession sind möglich?
Die Zession ist die Abtretung von Forderungen. Für Unternehmen ist dies eine flexible Art um kurzfristig an frisches Geld zu kommen, in dem sie eine bestehende Forderung an ein Kreditinstitut abtreten. Der Drittschuldner muss dieser Forderungsabtretung nicht zustimmen. Es gibt verschiedene Formen der Forderungsabtretung: Die stille und die offene Abtretung von Forderungen. Bei einer stillen Forderungsabtretung unterrichtet weder der Kreditnehmer noch der Kreditgeber den Drittschuldner über die Zession. Um sich von seinen Verbindlichkeiten befreien zu können, bezahlt der Schuldner des Kreditnehmers die ausstehenden Gelder an ihn. Der Kreditnehmer wiederum muss das erhaltene Geld, nachdem die Forderung an den Kreditgeber abgetreten wurde, an diesen abführen. Der große Vorteil für den Zedenten, der Kreditgeber, ist: Die Kreditaufnahme wird nicht bekannt, da der Drittschuldner nicht davon in Kenntnis gesetzt wurde. Daher ist die gebräuchliste Form der Forderungsabtretung im Wirtschaftsleben die stille Zession. Dabei ist diese Form mit einigen Risiken für den Kreditgeber behaftet! Bei einer stillen Forderungsabtretung kann der Kreditgeber beim Drittschuldner keine Erkundigungen einziehen, ob diese Forderung des Kreditnehmers wirklich besteht. Sollte keine Forderung bestehen, wird es für das Kreditinstitut den Kreditbetrag wieder zu bekommen. Dazu muss der kostspielige und langwierige Rechtsweg beschritten werden. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass zwar eine Forderung besteht, diese aber bereits an einen Kreditgeber abgetreten wurde. Auch hier ist es für den Kreditgeber nahezu unmöglich oder nur mit einem sehr hohen Aufwand verbunden, dass er entsprechende Informationen einholen kann. Eine weitere, für das Kreditinstitut, negative Variante ist, dass zwischen dem Kreditnehmer und dem Drittschuldner eine Vereinbarung besteht. In dieser kann die Unzulässigkeit einer Forderungsabtretung geregelt sein. Bei einer derartigen Vereinbarung kann die Möglichkeit der Forderungsabtretung von der Zustimmung des Drittschuldners abhängig sein. Stimmt dieser nicht zu, kann die Forderung nicht abgetreten werden. Eine ebenfalls weniger positive Möglichkeit besteht darin, dass der Drittschuldner bei einer stillen Zession seine Verbindlichkeiten an den Kreditnehmer der Forderungsabtretung zurückzahlt. Doch dieser leitet das Geld, nicht wie vereinbart, an das Kreditinstitut weiter, sondern behält es selbst ein. Auch in diesem Fall, wird es für den Kreditgeber schwer, den Kredit wieder zu erhalten.
Fremdwährungskredite: Hoch spekulativ!
Vor der globalen Finanzkrise gewann ein Finanzprodukt in Deutschland immer mehr an Interesse: Der Kredit in einer fremden Währung. Egal ob Ratenkredit für eine Neuanschaffung, oder die Finanzierung einer Immobilie. Viele Kreditnehmer glaubten, dass bei einem Fremdwährungskredit sich viel Geld sparen lässt. Bei manchen ging diese Rechnung tatsächlich auf, bei den meisten erwies sich ein Kredit in einer fremden Währung als zu spekulativ. Aufgrund der weltweiten Krise in der Finanzbranche halten sich Kreditinstitute, die nicht zum Wirtschaftsraum der Europäischen Union gehören, mit der Vergabe von derartigen Krediten vermehrt zurück.
Grundsätzlich wird ein Fremdwährungskredit so beantragt, wie ein üblicher Ratenkredit oder ein konventioneller Baukredit. Der angehende Kreditnehmer muss seine Kreditwürdigkeit nachweisen. Dazu gehören eine feste berufliche Anstellung, der regelmäßige Eingang von einem Gehalt und entsprechende Sicherheiten. Auch auf eine gute Bonität wird bei einem Kredit in fremder Währung Wert gelegt.
Der Kredit selbst wird, wenn er von der ausländischen Bank genehmigt wird, in Euro ausbezahlt. Ebenso leistet der Kreditnehmer seine regelmäßigen Ratenzahlungen in Euro und nicht in der Währung, in dem er das Darlehen aufnahm. Dabei wird das Kreditkonto von dem Kreditnehmer nicht in Euro geführt. Die meisten Fremdwährungskredite werden in Japanischen Yen oder Schweizer Franken vergeben. In der fremden Währung besteht daher der jeweilige Stand der Schulden.
Die Vorteile eines Fremdwährungskredites sind die niedrigen Zinsen. Durch günstige Leitzinsen der jeweiligen Notenbanken fallen diese moderater aus, als in der Eurozone. Selbst mit dem Aufschlag der deutschen Partnerbank für ein Fremdwährungsdarlehen, ist in den meisten Fällen dieses Darlehen günstiger. Problematisch ist es, dass es während der Laufzeit eines Darlehens in fremder Währung zu erheblichen Kursschwankungen kommen kann. Die Folgen davon können sich für den Kreditnehmer positiv auswirken, aber auch extrem unangenehme Folgen haben. Durch eine Aufwertung des Euros gegenüber der Darlehenswährung verbilligt sich der Kredit für den Kreditnehmer. Er muss weniger Euros aufwenden um seine Schulden in Schweizer Franken oder Japanischen Yen auf seinem Kreditkonto zu bezahlen. Wird hingegen die Fremdwährung gegenüber dem Euro aufgewertet, kann dies zu einer erheblichen Verteuerung des Kredites führen. Fremdwährungsdarlehen sind daher hochspekulativ!
Was ist eine Zession?
Was viele Verbraucher und auch Geschäftsleute nicht wissen, es gibt oft interessante Alternativen einen Kredit abzusichern oder zu finanzieren. Leider werden die zusätzlichen Möglichkeiten viel zu selten angewandt. Eine derartige Alternative ist die Zession. Dabei tritt der Kreditnehmer (Zessionär) seine Forderungen an den Kreditgeber (Zedenten) ab. Mit dem Abschluss eines Vertrages über die Abtretung der Forderung wird der Kreditgeber zum neuen Gläubiger gegen den Drittschuldner. Durch die Zession kann ein Kredit abgesichert werden. In manchen Fällen führt eine vertragliche Abtretung von Forderungen zu einer Erhöhung des Kreditbetrages, wenn es sich um einen solventen Drittschuldner handelt.
Grundsätzlich steht es den beiden Vertragspartnern frei, welche Form sie für die Abtretung der Forderung wählen. Der Gesetzgeber sieht hierfür keine besonderen Vorschriften vor. In der Praxis der Kreditinstitute hat es sich bewährt, dass ein Vertrag geschlossen wird. Er kommt erst zustande, wenn der Kreditnehmer (Zessionär) schriftlich der Abtretung seiner Forderung zustimmt. In der Abtretungserklärung wird die Höhe der Forderung und der Schuldner benannt. Das Kreditinstitut muss diese Erklärung nur entgegennehmen. Der Drittschuldner muss nicht um Erlaubnis gefragt werden, ob er der Abtretung dieser Forderung gegen ihn zustimmt.
Bestimmte Forderungen können jedoch nicht von dem Kreditnehmer an eine Bank abgetreten werden:
Ist zwischen dem Kreditnehmer und dem Drittschuldner vertraglich fixiert, dass Forderungen nicht abgetreten werden können, ist es nicht möglich diese an ein Kreditinstitut weiterzugeben. Handelt es sich bei dem Schuldner um eine juristische Person des öffentlichen Rechts kann die Forderung nicht abgetreten werden. Gleiches gilt für öffentliches Sondervermögen. Kommt es in solchen Fällten trotzdem zu einer Abtretung der Forderung, kann mit einer nachträglichen Zustimmung des Drittschuldners, diese legalisiert werden. Forderungen die nicht pfändbar sind, wie das Existenzminimum von Löhnen, Gehältern und Renten dürfen nicht abgetreten werden. Sie die Ansprüche persönlicher Natur und handelt es sich um Forderungen die an einen bestimmten Zweck gebunden sind, ist es ebenfalls unmöglich diese abzutreten.
Welche Angaben muss ein Kreditgeber in seinem Angebot machen?
1985 wurde in Deutschland die Preisangabenverordnung (PAngV) eingeführt. Diese Verordnung schützt den Verbraucher täglich gegen nicht transparente Preisangaben. So müssen nah der Preisangabenverordnung auf allen Waren oder Dienstleistungen die Endpreise korrekt angegeben sein. Dazu gehört, dass beispielsweise die gesetzliche, aktuelle Mehrwertsteuer bereits in dem Preis enthalten ist. Wer als Gewerbetreibender dieser Verpflichtung nicht nachkommt begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann dafür mit einer Geldbuße belegt werden. Ebenso stellen Verstöße gegen die Preisangabenverordnung, gleichzeitig einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb dar. Diese beiden Rechtsnormen verpflichten nicht nur den Handel und die Dienstleister zu nachvollziehbaren Preisangaben, auch Kreditinstitute sind daran im Besonderen gebunden. Die Preisangabenverordnung betrifft hauptsächlich die Vergabe von Krediten an private Kunden. Firmen, Freiberufler und Einrichtungen des öffentlichen Rechts fallen nicht unter diese Regelungen. Die Preisangabenverordnung schreibt bei der Kreditvergabe als zwingend vor, dass der effektive Jahreszins klar und deutlich bei einem Kreditangebot angegeben sein muss. Dabei muss sich der effektive Jahreszins auf die gesamte Laufzeit des Kredites beziehen. Bei Krediten mit verändernden Konditionen muss der effektive Jahreszins zum Beginn der Kreditlaufzeit nicht angegeben werden, wenn zu dem anfallenden Nominalzins keine weiteren Kosten berechnet werden. Für die Errechnung des effektiven Jahreszinses muss der Nominalzins, die Zinssollstellungstermine, das Agio bzw. das Disagio, die CAP-Prämie, die anfallenden Bearbeitungskosten, die Provisionen und weiteren Kosten der Kreditvermittlung, die Zahlungsbeiträge, die Höhe der Restschuld und Inkassokosten mit einbezogen sein. Gerne verkaufen Kreditgeber an die Kreditnehmer Restschuldversicherungen. Das sind Risikolebensversicherungen, die im Todesfall die bestehenden Schulden aus dem Kredit begleichen würden. Derartige Absicherungen nützen vor allem dem Kreditgeber! Die hohen zusätzlichen Kosten für eine derartige Versicherung müssen nach den Regelungen der Preisangabenverordnung bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses berücksichtigt werden. Nicht einbezogen werden müssen die anfallenden Bereitstellungszinsen für den Kredit und eventuelle Aufschläge für die Teilauszahlungen. Ebenso fallen unter den effektiven Jahreszins nicht die Prämien von Kapitallebensversicherungen mit denen später die Tilgung des Kredites beglichen wird.
Was ist ein Abrufdarlehen?
Die Sprache der Banker, so kommt es Außenstehenden vor, ist eine Geheimsprache. Da werden Begriffe verwendet, die man noch nie zuvor gehört hat, die aber für die eigene finanzielle Sicherheit von größter Wichtigkeit sein könnten. Zu diesen Spezialwörtern gehört der Abrufkredit.
Grundsätzlich hat diese Art des Darlehens nichts mit dem Telefonieren zu tun, oder dass ein solcher Abrufkredit am Telefon vergeben wird. Der Abrufkredit ist ein Barkredit. Hier wird von Seiten des Kreditinstitutes dem Kreditnehmer ein zuvor bestimmter Kreditrahmen eingeräumt. Das Abrufdarlehen ist für einen unvorhersehbaren Bedarf des Kunden eingerichtet, der Abrufbereit zur Verfügung steht. Die Höhe eines Abrufkredites wird zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer festgelegt. Je nach Zahlungsfähigkeit und Schufa-Auskunft bestimmt sich die Höhe des Darlehens, welches die Bank bereit ist zu gewähren. Dieser Kredit ist nicht an einen bestimmten Zweck gebunden, sondern dient der Finanzierung des privaten Konsums. Ein Abrufdarlehen wird auch gerne von den Bankern als verstärkter Personalkredit bezeichnet.
Besichert wird ein Abrufkredit grundsätzlich mit der Abtretung der Lohn- oder Gehaltsansprüche. Ebenfalls ist es Möglich den Ehepartner mit zu verpflichten. Ansonsten gelten für einen Abrufkredit dieselben Sicherheiten, wie bei anderen Kreditarten. Die Laufzeit eines Abrufkredites hat grundsätzlich keine Befristung. Mittels einer Gutschrift wird dem Kreditnehmer der Abrufkredit zur Verfügung gestellt. Der Kunde entscheidet selbst und flexibel, wann er das Darlehen abrufen will. Ebenso obliegt es dem Kreditnehmer zu entscheiden, ob der Abrufkredit auf einmal oder in unterschiedlichen Teilsummen abgerufen wird. In den meisten Fällen legt das Kreditinstitut fest, welcher Betrag des Abrufkredites mindestens in Anspruch genommen werden muss. Wurden vom Kreditnehmer bereits Beträge des Abrufkredites zurück an die Bank überwiesen, kann der Kunde diese Darlehensbeträge wieder individuell abrufen. Die Rückzahlung für einen Abrufkredit erfolgt in monatlichen Raten. Die Höhe der Raten legt die Bank im Kreditvertrag fest. Sie richtet sich dabei nach dem Gesamtvolumen des Abrufkredites und der Bonität des Kreditnehmers. Gerät der Kreditnehmer in Zahlungsverzug kann die Bank den Abrufkredit einseitig kündigen. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Kreditnehmer zwei aufeinanderfolgende monatliche Ratenzahlungen gar nicht oder nur teilweise leisten konnte.
Wo Licht ist, ist auch Schatten- Betrug bei Schufa freien Krediten
Bekanntlich hat ja fast alles gute und schlechte Seiten. Auch im Finanzwesen ist dem so.
Wer einen Eintrag bei der Schufa hat, wird sich freuen endlich auch Anbieter zu finden, welche einen Kredit genehmigen, trotz Eintragung in der Schufa.
Leider gibt es in diesem Bereich natürlich auch schwarze Schafe und auch wenn der Verbraucher auf das Geld angewiesen ist, er sollte sich nicht alles gefallen lassen und schon gar nicht irgendwelchen Betrügern auf den Leim gehen.
Vor allem bei Kreditgebern, welche keine Sicherheiten verlangen, sollte der Verbraucher besonders vorsichtig zu sein. Diese machen sich die finanzielle Not des Kunden zu Nutze und beuten ihn aus. Nicht selten steht man nachher noch schlechter dar, als vorher.
Betrüger setzen vor allem auf die schwächsten Kunden, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger (heute ALG II). Nicht nur das diese in den meisten Fällen kein ausreichendes Einkommen besitzen, um Kreditsummen zu begleichen, sie haben auch keinerlei Sicherheiten anzubieten.
Eine sehr beliebte Abzocke sind 0190 Kredithotlines.
Das einzige was hier wirklich heiß ist, ist am Ende die Rechnung der Telefongesellschaft. Zum einen werden Unmengen an Daten abgefragt, dies dient dazu den Kunden möglichst lange in der Leitung zu halten oder die Warteschleifen sind endlos lang. Am Ende hat man dann einfach so ganz schnell mal eben
20-25 € vertelefoniert. Aber außer der saftigen Telefonrechnung, bekommt man nicht mal den versprochenen Kredit.
Ein weiterer beliebter Trick sind Faxabrufe. Die Nummern sind wahnsinnig teuer und 50 € für ein nutzloses Fax sind keine Seltenheit.
Der Dritte beliebte Trick, um unseriös an Geld zu kommen, sind Nachnahmesendungen, mit denen die Kreditanträge verschickt werden. Bevor man überhaupt die Aussicht auf die Kreditsumme hat, ist man erst einmal bis zu 200 € für den Brief los. Der Kredit lässt dazu auf sich warten, in den meisten Fällen gibt es ihn erst gar nicht.
Ein seriöser Anbieter bietet ausschließlich eine KOSTENLOSE und UNVERBINDLICHE Anfrage und Kreditüberprüfung. Zudem sollte der Kunde immer einige Anfragen einholen, um zu überprüfen bei welchem Anbieter er am wenigsten zahlen muss.
Auch wenn man in diesem Fall auf eine Bank angewiesen ist, heißt das nicht, dass man trotzdem einige Euros sparen kann.
Manchmal sind schnelle Kredite notwendig
Wer kennt sie nicht?- die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung kann einem Verbraucher so manches Mal das Leben schwer machen. Sind dort negative Einträge gespeichert, ist es grundsätzlich schwierig, schnelle Kredite zu beantragen. Bei der Hausbank muss dann niemand mehr nachfragen, denn diese vergeben in der Regel kein Geld mehr, wenn eine Schufa- Anfrage gestellt wird und die Auskunft negativ ausfällt. Doch manchmal muss ein Verbraucher auf einen Kredit zurück greifen, damit es irgendwie weiter geht. So kann ein lange überzogener Dispositionskredit zu den Gründen gehören, schnell „flüssig“ zu werden. Dringend erforderliche Reparaturen, die keinen Aufschub ermöglichen müssen auch gelegentlich bezahlt werden und wenn dann kein Bargeld vorhanden ist, sieht es böse aus. Doch muss niemand verzweifeln, da es im Internet eine Vielfalt an Geldgebern gibt, die auch schnelle Kredite in Aussicht stellen und dies auch mit einem Schufa- Eintrag. Antragsteller, die volljährig sind und ihren dauernden Wohnsitz in der Bundesrepublik haben, können jederzeit einen Antrag stellen. Dabei sind sogar Vorzüge drin, von denen jeder gern profitieren will. Die Hausbank muss dann nicht zwingend etwas davon erfahren, dass der Kunde anderswo einen Kredit beansprucht, denn eine Auszahlung kann auch bar vorgenommen werden. Geldgeber, die sich auf einen Kredit ohne Schufa spezialisiert haben, machen auch nach der Auszahlung keinen Eintrag, sodass auch künftig weitere Kredite, falls notwendig, aufgenommen werden können. Genauso problemlos geht auch die Ratenzahlung vonstatten. Diese können entweder direkt an den Geldgeber überwiesen werden, oder man nutzt eine Einzahlung mit einer Kreditkarte. Dieser sogenannte “Nebenkredit” kann helfen, persönliche Engpässe zu überwinden, ohne dass weitere Aktionen davon negativ beeinflusst werden. Natürlich müssen sich die Anbieter dieser „letzten“ Möglichkeiten auch entsprechend absichern, damit keine Ausfallverluste eintreten. Ein gesichertes Einkommen des Antragstellers trägt dazu bei, die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, um den Kredit auch zielsicher abzahlen zu können.
Ein Kredit ist in der heutigen Zeit auch ohne einen Eintrag bzw. eine Nachfrage bei der Schufa zu realisieren
Die meisten Menschen würden vermuten, dass man keinen Kredit erhält, wenn man schon einen oder gar mehrere negative Einträge bei der Schufa besitzt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall, denn ein Kredit auch ohne einen Eintrag bzw. eine Nachfrage bei der Schufa geht tatsächlich. In den Archiven der Schufa wird man in der heutigen Zeit schneller mit einem negativen Eintrag versehen, als dies zum Beispiel noch vor zehn Jahren der Fall war, denn gegenwärtig bringt schon eine vergessene Handy-Rechnung den Verlust der gesamten Kreditwürdigkeit. So gut wie kein Kreditinstitut und erst recht nicht die Hausbank ist dann noch willens, einen Kredit zu gewähren und damit Geld zu verleihen, völlig egal, ob man den Kunden vielleicht. schon einige Jahre kennt und bislang keine Probleme aufgetreten sind. Ist die Kreditwürdigkeit dahin, dann leidet zugleich auch der gute Ruf, und auch wenn ein Kredit noch so dringend benötigt wird und die notwendigen Sicherheiten vorhanden sind, bekommt man von dem Gros der meisten Banken einen negativen Bescheid in Bezug auf die Vergabe eines Kredits. Ein Problem für die betroffenen Verbraucher und eine rigide Einstellung der meisten Banken, aber leider Tatsache. Daher bleibt Verbrauchern mit einem negativen Eintrag nichts anderes übrig, als nach einer Alternative zu dem Kredit von der Hausbank zu suchen. Die Lösung stellt ein Kredit von einem Kreditinstitut dar, das den Antrag auf einen Kredit auch ohne einen Eintrag bzw. eine Nachfrage bei der Schufa realisieren kann. Einen Kredit auch ohne einen Eintrag bzw. eine Nachfrage bei der Schufa wird von mehr und mehr Kreditinstituten und Onlinevermittler angeboten. Einige Institute, die im Internet Kredite auch ohne einen Eintrag bzw. eine Nachfrage bei der Schufa anbieten, vermitteln schon seit vielen Jahren erfolgreich Kredite und sind als namhafte Anbieter von Krediten anzusehen. Auch ohne eine den Tatbestand von negativen Einträgen bei der Schufa muss der Kredit nicht zwangsläufig teurer werden. Adäquate Konditionen sind mittlerweile Usus und genau so geregelt wie bei einem herkömmlichen Kredit.
Was kann man tun, wenn man einen Kredit will, aber Probleme auf Grund von negativen Einträgen bei der Schufa hat?
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher, die in der heutigen Zeit einen Kredit aufnehmen wollen, befinden sich vor einem anscheinend sehr schwierigen Problem, wen sie bei der Schufa mit einem oder gar mehreren Einträgen im Archiv gespeichert sind. Die Schufa ist dafür da, um ihre Partner wie zum Beispiel Sparkassen und Banken vor Verlusten zu schützen. Aus dem Grund werden bei der Schufa Infos in Bezug auf die Aufnahme und vertragsgerechtes Procedere von Geschäftstätigkeiten und Daten über vertragsnonkonformes Verhalten und gerichtliche Maßnahmen archiviert, die die Partner ersehen können, und das zum Teil bei gewissen Daten auch ohne eine Einwilligung des Verbrauchers. Für Kunden, die zum Beispiel schon einen Kredit aufgenommen hatten und mal bei den Raten Zahlungen in Verzug geraten sind, ist es auf Grund der Einträge bei der Schufa so gut wie nicht möglich, bei einer der klassischen Banken und Sparkassen, die es in Deutschland zu finden gibt, einen Kredit zu kriegen. Eine Lösung bieten Internet Banken an, die sich auf die Vermittlung von Krediten ohne eine Anfrage und auch ohne einen Eintrag des jeweiligen Kredits bei der Schufa oder anderen Auskunfteien spezialisiert haben. Diese Internet Banken operieren im Großen und Ganzen nur vom World Wide Web aus und geben ihre Kredite ohne eine Anfrage und auch ohne einen Eintrag an deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher. Diese Art von Krediten stellt also eine gelungene Lösung für alle Verbraucherinnen und Verbraucher dar, die bei der Schufa mit einem oder gar mehreren Einträgen im Archiv gespeichert sind. Eine interessante Facette auf dem deutschen Kredit Markt also, die sich sicher ab und an noch in Nuancen verändern wird, davon kann man wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgehen.
Rund um das Thema Kredite: Was man wissen sollte und was man vermeiden sollte
Wem die folgenden Begriffe etwas nur allzu gut sagen, der hat sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit dem Thema Kredit im Allgemeinen auseinander gesetzt. Sagen Ihnen Dinge wie zum Beispiel Kredit, Kredite, Schufa Kredit, Kredit ohne Schufa, Kredit online, günstige Kredite, Kredit Bank, Schweizer Kredit, Kredit schufafrei, Kredit Vergleich, Kredite online, sofort Kredit, Auto Kredit oder auch schufafreie Kredite etwas? Dann haben Sie sich wohl auch auf jeden Fall mit dem Thema Kredit in der jüngsten Vergangenheit intensiv auseinander gesetzt. Und dabei macht man leider Gottes sehr, sehr schnell die Erfahrung, dass das Thema Kredit ein sehr, sehr umfangreiches und vor allen Dingen ein sehr, sehr kompliziertes Thema ist, so viel ist de facto sicher, das ist nun mal leider so. Abhilfe kann da eine Beratung bei einer Kredit Bank schaffen, denn bei einer Kredit Bank arbeiten nun mal Fachleute, die sich mit allen Dingen auseinander setzen, die sich rund um das Thema Kredit zu finden sind. Ohne kompetente, fachmännische Hilfe ist man als „Kredit Laie“ in der Regel mehr als nur aufgeschmissen und versteht nur Bahnhof und nicht Kredit. Von daher kann nur jedem dazu geraten werden, sich in aller Ruhe und ausführlich mit dem Thema Kredit auseinander zu setzen und sich auch den Rat eines Profis ein zu holen, damit bei einem Kredit auch auf jeden Fall nicht mehr die Gefahr besteht, dass man sich den falschen Kredit aussucht und am Ende dann da steht und die Raten nicht mehr regelmäßig jeden Monat zurück zahlen kann. Daran sollte man immer denken, wenn es um einen Kredit geht und diesen Fakt auf gar keinen Fall außer Acht lassen, so viel ist de facto sicher und dringend an zu raten, so viel steht auf jeden Fall fest.
Wenn man günstige Kredite sucht, sollte man einen umfassenden Kredit Vergleich im Internet zu Rate ziehen
Vorsicht bei der spontanen Aufnahme von Krediten, ganz gleich, ob es sich um einen Auto Kredit, einen Schweizer Kredit, einen Kredit schufafrei oder auch um einen Sofort Kredit dabei geht: Am Ende ärgert man sich nur, weil man einfach mir nichts, dir nichts den nächst besten Kredit genommen hat und im Nachhinein dann leider Gottes feststellen muss, dass es auch noch einen Kredit im World Wide Web zu finden gegeben hätte, der in Bezug auf Dinge wie zum Beispiel die Laufzeit, die Höhe der Raten oder die Höhe der Kredit Summe um einiges besser und vor allen Dingen passender gewesen wäre. Um so etwas in Bezug auf einen Kredit zu vermeiden, ganz egal ob es sich um einen Kredit ohne Schufa oder um einen normalen Raten Kredit handelt, kann man nur jedem dringend dazu raten, einen gewissenhaften und vor allen Dingen einen sehr, sehr gründlichen Kredit Vergleich an zu stellen, um so heraus finden zu können, welcher Kredit am ehesten zu realisieren ist und von welchem Kredit man wohl besser die Finger lässt. Um sich als Laie einen sehr guten und ausreichenden Einblick in die Welt der Kredite zu verschaffen, sollte man sich in Bezug auf Kredite und/oder auf einen Kredit Vergleich mal im World Wide Web in aller Ruhe umsehen, denn dort im Internet gibt es eine Hülle und Fülle von Infos zu finden, an Hand derer man im Großen und Ganzen alles rund um einen Kredit erfahren kann, gar keine Frage. Wer aber noch weiter führende Infos haben möchte und/oder mit einigen Fachbegriffen nicht zurecht kommt, dem sei in diesem Fall empfohlen, sich einen Rat bei einem Experten ein zu holen, der sich mit dem Thema Kredit bestens auskennt, weil er sich Tag für Tag mit dem Thema Kredit in seinem Beruf auseinander setzen muss.
Wer sich mit Krediten beschäftigt und einen Kredit haben will, der sollte sich erst mal mit den Elementen der sozialen Marktwirtschaft auseinander setzen
Viele Verbraucher in Deutschland gehen sehr sorglos an Dinge wie einen Schweizer Kredit, einen Kredit ohne Schufa oder auch an einen so genannten Sofortkredit heran, keine Frage. Wirtschaft ist für einen Kredit Interessanten etwas, das ganz weit weg ist. Dabei findet Wirtschaft findet nicht nur weit weg in den großen Unternehmen und an der Börse statt, sondern sie begegnet uns überall im Alltag: Auch die Entscheidung der Stadtwerke, den Busverkehr nach acht Uhr abends einzustellen, weil er sich nicht rentiert, ist wirtschaftlich motiviert, und sie hat Auswirkungen auf das Leben vieler Jugendlicher in der Stadt.
Anstatt aber das Aus für die Nachtbusse einfach so hinzunehmen, beschließen Alex, Bettina und Christoph, selbst aktiv zu werden und Alternativen zu finden. Dabei merken sie allerdings schnell, dass es „die“ Lösung für ein wirtschaftliches Problem nicht gibt. Sie müssen sich fragen, wer für die Finanzierung aufkommen soll – und mit welchen Argumenten er überzeugt werden kann. Je nachdem, für welches Modell sie sich entscheiden, liegt die Verantwortung für den Transport zur Disco bei der Stadt (also der öffentlichen Hand) oder bei Discobetreiber oder Taxiunternehmen (also Privatpersonen). Auch die Motivation ist jeweils eine andere: Die Stadtverwaltung könnte man vielleicht mit der Forderung, mehr für die Jugendlichen zu tun, überzeugen; für die Taxiunternehmen und den Discobetreiber zählt dagegen der finanzielle Gewinn. Wer sich mit solchen Dingen beschäftigt, wird auch automatisch ein besseres Verständnis für das Gebiet der Kredite erhalten und wird eher wissen, worauf man bei einem Kredit Vergleich achten sollte. Denn ein Kredit ist kein Kinderspiel. Auch für Kredite bzw. einen Kredit Vergleich interessant: Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen – ausschlaggebend ist bei der Beurteilung einer Wirtschaftsordnung immer die Frage: Wer, wie, was, wann, wo, warum und mit welchen Mitteln?
In der Sozialen Marktwirtschaft liegt die Entscheidung über wirtschaftliches Handeln bei den Einzelnen: In Deutschland kann im Prinzip jeder, der über das nötige Kapital verfügt, ein eigenes Unternehmen gründen und selbst bestimmen, was und wie viel er auf welche Weise produzieren und verkaufen will. Aber auch jeder Konsument ist grundsätzlich frei, sein Geld auszugeben, wann und wofür er will. Maßgeblich für die Soziale Marktwirtschaft sind also Selbstverantwortung und Freiheit. (z.B. Konsumfreiheit, Vertragsfreiheit, Gewerbefreiheit, Freiheit in der Berufswahl, Recht auf Privateigentum). Das trifft auch für die Aufnahme eines Kredits zu.
Damit die Menschen mit allem Lebenswichtigen gleichmäßig und zuverlässig versorgt werden, ist es darüber hinaus wichtig, dass die wirtschaftlichen Prozesse sinnvoll organisiert ablaufen, dass also zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Waren in passender Menge hergestellt und die Güterströme an die richtigen Stellen gelenkt werden. In der Sozialen Marktwirtschaft übernimmt diese Steuerung der Marktmechanismus, der auf dem freien Wettbewerb und dem Wechselspiel von Angebot und Nachfrage beruht. Dieses System hat sich als besonders erfolgreich erwiesen, weil es keine zentrale Planung braucht. Vielmehr regeln sich wirtschaftliche Vorgänge durch das direkte Zusammentreffen von Anbietern und Nachfragern auf dem Markt quasi „von selbst“. Diese allgemein gültige Aussage trifft natürlich auch auf Kredite, Schweizer Kredite, Kredite ohne Schufa oder auch auf einen Auto Kredit zu.
Darüber hinaus sorgt in der Sozialen Marktwirtschaft der Staat dafür, dass ein Mindestmaß an Chancengleichheit (z.B. gleiche Bildungsmöglichkeiten für alle) und Sicherheit (z. B. Schutz vor Risiken wie Arbeitslosigkeit und Krankheit, Milderung von Wirtschaftskrisen durch Konjunkturpolitik) herrscht. Dabei gilt allerdings immer der Grundsatz, dass der Staat sich marktkonform verhalten muss: Das bedeutet, dass der Staat überall, wo er in den Wirtschaftskreislauf eingreift, sicherstellen muss, dass wirtschaftliche Freiheit und Wettbewerb gewahrt bleiben. Und das gilt natürlich auch für die Welt der Kredite ohne Schufa, Schweizer Kredite und Auto Kredite.
Was vor allem eine Kredit Bank, die Kredite ohne Schufa anbietet, de facto kennen sollte: Der Verbraucherschutz und seine Aufgaben
Eine Bank, die Kredite ohne Schufa anbietet, sollte die Arbeit des Verbraucherschutzes kennen. Der Verbraucherschutzverein (VSV) ist ein Zusammenschluss der Verbraucherzentralen und der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher- Verbände. Zu den Mitgliedern gehört auch die „Stiftung Warentest“, die in einer eigenen Zeitschrift Informationen über Produkte bezüglich Qualitätsunterschiede, Mängel und Preise veröffentlicht. Die Stiftung wurde von der Bundesregierung 1964 zur Durchführung vergleichender Warentests und Dienstleistungsuntersuchungen in Berlin gegründet. Gemäß ihrer Satzung soll die Stiftung mit ihrer Arbeit die Verbraucher über die Möglichkeiten einer optimalen privaten Haushaltsführung informieren. Diese Zeitschrift liegt auch in den Verbraucherberatungsstellen aus. Wer also Kredite schufafrei und Kredite online anbietet, sollte wissen, dass es sich der VSV hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Verbraucher vor Täuschung zu schützen. Mit Aufklärung und Beratung soll so verhindert werden, dass BürgerInnen „über’s Ohr gehauen werden“. Der Verbraucherschutz hat es sich also zur Aufgabe gemacht, unlauteren Wettbewerb zu verhindern. Dabei hat der VSV auch die Möglichkeit, gegen das betreffende Unternehmen gerichtlich vorzugehen, also Klage vor Gericht einzureichen, und das gilt auch, wenn Uneins in Bezug auf Kredite schufafrei oder Kredite online bzw. andere günstige Kredite gibt.
Die Aufgaben der Verbraucherberatung:
- Beratung vor dem Kauf (Übersicht über Qualität, Angebot, Preise, Umweltverträglichkeit von Produkten und Dienstleistungen)
-Juristische Unterstützung (Aufklärung über Rechte vor und nach einem Verkaufsabschluss) – Bau – und Wohnberatung (Infos rund um den Häuserbau und zur Nutzung von Wohnraum) – Versicherungsberatung (Aufklärung über Kosten, Laufdauer, Kündigungsfristen etc.) – Ernährungsberatung (Tipps für preiswerte und vollwertige Ernährung, Hilfe bei Lebensmittelreklamationen) – Abfall- und Umweltberatung (Umweltbewusst einkaufen, Wasser sparen und schützen, Abfall vermeiden und umweltgerecht entsorgen, Klima
schützen) – Energieberatung (Tipps zum Geldsparen durch Energiesparen, Infos zu Haushaltsgeräten, Heizungsanlagen, Wärmedämmung) – Budget- und Entschuldungsberatung (Hilfe beim Auskommen mit dem Einkommen sowie bei Problemen mit der Ratenzahlung bei einem Kredit ohne Schufa, rechtliche
Überprüfung von Gläubigerforderungen) – Kredit Beratung- und Entschuldungshilfe (Infos über juristische Regelungen
Fremdwährungsdarlehen: Risiko und Chance liegen eng beieinander
Besonders Bauherren suchen gerne nach alternativen und günstigen Formen der Baufinanzierung. Seit einiger Zeit sind Baukredite in Fremdwährungen bei den deutschen Häuslebauern gefragt. Ob in Schweizer Franken, japanischen Yen oder US-Dollars, Baukredite in fremden Währungen werden immer gefragter auf dem deutschen Finanzmarkt.
Einige Aspekte sprechen für ein Baufinanzierung durch eine ausländische Bank. Kreditinstitute außerhalb Deutschlands und Europas haben oft sehr günstige Zinsen. Auch sind die Gebühren und Nebenkosten für ein Baudarlehen moderater als bei vergleichbaren deutschen Kreditinstituten.
Die Kursentwicklung des Fremdwährungsdarlehens ist eine große Chance für einen Bauherren viel Geld bei der Finanzierung zu sparen. Selbst Kommunen finanzierten über ausländische Darlehen große Bauprojekte. Die Entwicklung des Währungskurses birgt jedoch auch ein unkalkulierbares Risiko. Vor allem über einen langen Zeitraum, schließlich sind Baudarlehen langfristige Kreditverträge.
Ein Beispiel: Ein Bauherr nimmt ein Baudarlehen in Schweizer Franken auf. Nun sind verschiedene Szenarien möglich. Gegenüber dem Euro büßt in der Kreditlaufzeit der Schweizer Franken an seinem ursprünglichen Wert ein. Nun kommt es zu einer so Verbilligung des Darlehens, da die Kreditsumme bei einem höheren Kurs abgeschlossen wurde. Der Bauherr spart den Betrag, welcher den Kursverlust des Frankens entspricht.
Leider ist auch eine gegenteilige Entwicklung möglich: Der Kurs des Schweizer Frankens steigt gegenüber dem Euro. Nun kommt es zu einer, teilweise, drastischen Verteuerung des Kredites. Besonders bei turbulenten Zeiten an internationalen Börsen, sind während der Kreditlaufzeit erhebliche Kursschwankungen möglich. In Zeiten der Finanzkrise flüchten viele Anleger aus der Eurozone in die vermeintlich sichere schweizer Währung. Derartige Tendenzen führen zu Kurssteigerungen des Schweizer Frankens.
Schweizer Banken bieten ihre Baukredite in Deutschland über das Internet an. Auch in Filialen von eidgenössischen Banken in Deutschland können Fremdwährungsdarlehen aufgenommen werden. Der Vorteil einer Filiale gegenüber dem Internet ist, dass die Bänker einen besser und umfassender über den Ablauf eines Fremdwährungsdarlehens informieren können.
Da die Schweizer vorsichtige Geschäftsleute sind, knüpfen sie an ein Baudarlehen in Schweizer Franken meistens eine Kapitallebensversicherung. Mit dieser soll das Baudarlehen zusätzlich abgesichert werden. Während der Laufzeit zahlt der Kunde nur die fälligen Zinsen. Mit der Ausbezahlung der Kapitallebensversicherung erfolgt für das Fremdwährungsdarlehen die Tilgung. Der negative Synergieeffekt für den Kreditnehmer: Das Darlehen verteuert sich dadurch.
Auch verschiedene Vermittler bieten ihre Dienste an, deutschen Bauherren Fremdwährungsdarlehen zu vermitteln. Für unerfahrene Bauherren ist es oft schwer, zwischen seriösen und weniger seriösen Finanzdienstleistern zu unterscheiden.
Ein Fremdwährungsdarlehen ist hauptsächlich ein Finanzierungsinstrument für Bauherren mit starken Nerven. Ein Kredit kann sich durch die Kursentwicklung verbilligen oder aber auch erheblich verteuern.
Was kostet ein Kredit? Wie kann man die Kreditbedingungen gestalten?
Ein Kredit kostet neben Zeit und manchmal Nerven, vor allem Geld. Durch Gebühren und Provisionen verteuert sich ein Darlehen sehr schnell. Bei manchen Kreditnehmer kam es zu einer bösen Überraschung, bei der Abbezahlung des Kredites.
Auf Anzeigen, Postwurfsendungen, Plakaten und Hochglanzprospekten werben die Kreditinstitute mit niedrigen Zinssätzen. Gerne wird dabei das Kleingedruckte übersehen: Die beworbenen, vermeintlich günstigen, Zinssätze geben lediglich den nominalen Jahreszins an. Sogar mit einem Nominalsatz von 0 % wurde schon geworben. Der Nominalzins sagt lediglich aus, zu welchem Zinssatz das Darlehen verzinst wird. Die nominale Verzinsung lässt sich einfach errechnen, in dem der Kreditbetrag mit dem nominalen Zinssatz multipliziert wird. Hingegen drückt der effektive Jahreszins aus, was pro Zinsjahr insgesamt für den Kredit anfällt. Dazu gehören beispielsweise Provisionen und Gebühren. Aus diesem Grund ist der effektive Jahreszinssatz immer höher, als der nominale Zins. Für die Vergleichbarkeit der Kreditangebote und vor dem Abschluss eines Kreditvertrages, sollte immer der Effektivzins herangezogen werden. Die zusätzlichen Kreditkosten sind von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. Nach dem Verbraucherschutzgesetz sind die Kreditinstitute dazu verpflichtet, den Effektivzins anzugeben.
Provisionen
Banken und Kreditvermittler erheben für die Vermittlung eines Darlehens Provisionen. Auch hier lohnt es sich die Höhe der anfallenden Vermittlungsprovisionen zu vergleichen. Manche Kreditinstitute haben feste Beträge als Provisionen. In den meisten Fällen erheben die Kreditgeber einen prozentualen Betrag von der Kreditsumme. Bei seriösen Kreditgebern liegt die Provision zwischen 1 und 3 %. Alles was darüber hinausgeht ist zu teuer. Die Provision verteuert zusätzlich den Kredit und erhöht die effektive Jahresverzinsung des Darlehens. Ist ein Kreditgeber nicht bereit seine Provision offen zu legen, sollte auf einen Kreditvertrag mit diesem Geschäftspartner verzichtet werden. Vor allem bei Hausbanken, in denen die Verbraucher über viele Jahre gute Kunden sind, ist die Höhe der Provision verhandelbar.
Nebenkosten
Mit diversen Nebenkosten verteuert sich ebenfalls ein Kredit nochmals. In diesem Bereich beweisen die Kreditgeber oft einen großen Einfallsreichtum. Sie erheben Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsgebühren (für das Darlehenskonto), Kreditvertragsgebühren und Bereitstellungsgebühren. Bei Darlehen für den Kauf einer Immobilie fällt auch der Kostenpunkt Schätzgebühren an.
Zur Absicherung des Kredites raten die Kreditgeber gerne zu einer Kapitallebensversicherung. Für „nur“ wenige Euro im Monat kann das Darlehen dadurch zusätzlich abgesichert werden. Besonders diese Restschuldversicherung kann einen Kredit erheblich verteuern!
Vor dem Abschluss eines Kredites sollten die Verbraucher verschiedene Angebote einholen. Über die Höhe der Provision, der Gebühren und sogar über die effektive Verzinsung kann verhandelt werden.
Was ist eine Bürgschaft?
Die Banken sind sehr auf Sicherheit aus. Vor allem bei Krediten. Unter bestimmten Voraussetzungen vergeben Banken erst ein Darlehen, wenn dieses mit einer Bürgschaft zusätzlich abgesichert ist.
Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Kreditgeber, für die Verbindlichkeiten aus einem Kredit finanziell einzustehen. Mit der Bürgschaft kann der Kredit zusätzlich gegen die Zahlungsunfähigkeit des eigentlichen Kreditnehmers abgesichert werden. Bei größeren Kreditbeträgen können nicht nur ein Bürge, sondern mehrere benannt sein. Manche Banken bestehen ab einer bestimmten Kreditsumme auf die Absicherung durch mehrere Bürgen. Sie haften bei einem Zahlungsausfall gemeinschaftlich. Wie sie sich anteilig an dem ausgefallenen Kredit beteiligen, regeln die Bürgen meist intern.
Der Bürgschaftsumfang berechnet sich nach dem aktuellen Stand der Kreditschuld. Den Bürgen kann von Seiten des Kreditinstitutes die Option einer Teilbürgschaft eingeräumt werden. Dabei haftet der Bürge, oder die Bürgen, nur für einen vertraglich vereinbarten Teil des Kredites und nicht für das gesamte Darlehen.
Bei einer Nachbürgschaft haften Bürgen erst dann, wenn die als erstgenannten Bürgen bei der Zahlungsunfähigkeit des Hauptschuldners, ebenfalls nicht die Verbindlichkeiten bezahlen können. Eine Nachbürgschaft bietet dem Kreditgeber ein Maximum an Sicherheit.
Große Bedeutung bei der Absicherung von Krediten hat die Ausfallbürgschaft. Hier verpflichtet sich der Bürge gegen über dem Kreditgeber, für den entstandenen Verlust eines ausgefallenen Kredites einzustehen. Dabei ist das Kreditinstitut oder der Darlehensgeber in der Pflicht, einen erlittenen Verlust zu beweisen. Der Ausfallbürge kann erst herangezogen werden, wenn der Kreditgeber nachweist, dass von dem Kreditnehmer keine Zahlungen mehr zu erwarten sind und eine Zwangsvollstreckung ergebnislos verlaufen ist. Dabei ist es zwingend notwendig, dass durch einen Gerichtsvollzieher die Zwangsvollstreckung tatsächlich versucht wurde.
Die Unterschrift zu einer selbstschuldnerischen Bürgschaft, hat für einen Bürgen weitreichende Folgen. Bleiben die Zahlungen des Kreditnehmers aus, kann der Gläubiger sofort vom Bürgen die Zahlung verlangen. Der Kreditgeber muss nicht versuchen von seinem Pfandrecht Gebrauch zu machen oder eine Zwangsvollstreckung durch zu führen.
Grundsätzlich akzeptieren Banken nur eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Wichtig ist, dass der Bürge eine zahlungsfähige Person ist. Die Kreditgeber überprüfen vor der Akzeptierung einer Bürgschaft auch den Bürgen. Dazu gehört beispielsweise die Auskunft der Schufa. In bestimmten Fällen ist es möglich, eine Höchstbetragsbürgschaft abzuschließen. Bis zu einem bestimmten Betrag erklärt sich dabei der Bürge bereit, für einen ausgefallenen Kredit einzustehen.
Wie kann ein Selbständiger seine Kreditwürdigkeit nachweisen?
Kreditnehmer die in einem festen Arbeitsverhältnis stehen, haben es bei der Prüfung ihrer Kreditwürdigkeit einfach. Mit der Lohn- oder Gehaltsabrechnung des Arbeitgebers, kann gegenüber dem potenziellen Kreditgeber der regelmäßige Zahlungseingang belegt werden. Mit Depot- und Grundbauchauszügen kann ein Kreditnehmer weitere Sicherheiten benennen. Ebenso ist der Einkommenssteuerbescheid oft für Kreditinstitute eine sehr gute Entscheidungshilfe.
Schwieriger ist es bei Selbständigen und Freiberuflern. Diese haben in den meisten Fällen keine Lohn- und Gehaltsnachweise. Oft sind sie nicht dazu verpflichtet, eine kaufmännische Buchführung zu machen. Die Nachweisführung ist daher mit etwas mehr Aufwand verbunden, als bei einem Nichtselbständigen. Besonders auf die Aussagekraft der Steuerunterlagen vertrauen bei einer Kreditvergabe an Selbständige und Freiberufler die Banken. Dazu wollen sie die Steuerbilanzen und Bescheide sehen. Ebenso eine Einnahmeüberschussrechnung.
Selbständige, die ein kaufmännisch geführtes Geschäft haben, verfügen über einen Jahresabschluss. Den will nicht nur das Finanzamt sehen, sondern bei einem Kreditantrag auch die Bank. Wer als Gewerbetreibender von der Buchführungspflicht befreit ist, legt bei einem Kreditantrag eine einfache Einnahme-Überschuß-Berechnung vor. Hier werden alle Ausgaben und Einnahmen zu je einen Posten zusammengezählt. Eine detaillierte Aufschlüsselung der einzelnen Posten erfolgt nicht.
Bei Firmenkunden legen die Banken größten Wert auf nachvollziehbare Unterlagen. Dabei wollen die Sachbearbeiter für Unternehmenskredite sich ein Bild der gegenwärtigen finanziellen Lage des Kreditnehmers verschaffen und eine Tendenz der zukünftigen Geschäftsentwicklung absehen können. Dazu benötigen sie meistens folgende Unterlagen:
• Testierte Jahresbilanzen der letzten fünf Jahre. Dazu die Gewinn- und Verlustrechnungen mit ausführlichen Erläuterungen. Auch die GuV-Berichte sollten nach Möglichkeit testiert sein.
• Der momentane Stand der Kredite des Unternehmens sollte zum Zeitpunkt an dem der Kreditantrag gestellt wird, mit einer Zwischenbilanz belegt werden.
• Eine Auflistung der Kunden des Unternehmens
• Eine Aufstellung mit den Lieferanten des Unternehmens
• Eine grafische und zahlenmäßige aufbereitete Entwicklung des Unternehmensumsatzes
• Aufstellung der Kostenentwicklung innerhalb des Unternehmens
• Nachweis über den aktuellen Auftragsbestand
• Zahlen wie in das Unternehmen investiert wird
• Ein umfassender Finanzplan
Am intensivsten werden die Kreditgeber die Jahresabschlussbilanz prüfen. Sie bildet eine wichtige Entscheidungsgrundlage darüber, ob ein Unternehmen bzw. Freiberufler einen Kredit erhält oder nicht.


